Checkliste
- Das genaue Ende des Arbeitsverhältnisses und die Berechnung der Kündigungsfrist
- Ob der angegebene Kündigungsgrund dem tatsächlichen Sachverhalt entspricht
- Ob und in welcher Höhe ein Anspruch auf gesetzliche Abfindung besteht
- Was mit nicht genommenem Urlaub und dessen Auszahlung geschieht
- Ob der Zeitpunkt Bonus, Provision oder Zusatzleistungen beeinflusst
- Wettbewerbsverbote oder Verschwiegenheitspflichten, die nach der Beendigung fortbestehen
- Die Frist zur gerichtlichen Anfechtung der Kündigung, falls sie unwirksam erscheint
- Ob mit der Unterschrift auf das Recht verzichtet wird, die Kündigung später anzufechten
Häufig gestellte Fragen
Nein — Sie sind nicht verpflichtet, sofort etwas zu unterschreiben. Das Dokument vor der Unterschrift zu prüfen (idealerweise mit einem Anwalt) ist übliche Praxis, und ein vernünftiger Arbeitgeber wird keinen Druck ausüben, sich sofort zu entscheiden.
Das ist entscheidend — der angegebene Grund bestimmt Kündigungsfrist und Abfindung und ob die Kündigung überhaupt wirksam ist. Eine Abweichung ist einer der häufigeren Gründe, eine Kündigung anzufechten. Wie sich das in der Praxis auswirkt, zeigt unrechtmäßige Kündigung.
Das hängt vom angegebenen Kündigungsgrund ab — gesetzliche Abfindung gilt in der Regel bei betriebsbedingter Kündigung und bestimmten organisatorischen Gründen, nicht bei verhaltensbedingter Kündigung. Wie die Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Tschechien abläuft zeigt, bei welchen Gründen ein Abfindungsanspruch entsteht.
Das kann der Fall sein — viele Aufhebungsvereinbarungen enthalten eine Klausel, dass keine weiteren Ansprüche gegen den Arbeitgeber bestehen, weshalb die Prüfung des Dokuments vor der Unterschrift wichtiger ist als die Checklistenpunkte allein.
Nicht genommener gesetzlicher Urlaub wird in der Regel als Abgeltung ausgezahlt, nicht verwirkt, unabhängig davon, wie das Arbeitsverhältnis endet — dies sollte im endgültigen Ausgleich berücksichtigt werden, nicht informell bleiben.
Nicht automatisch — es hängt davon ab, wie es vereinbart wurde und ob es die gesetzlichen Anforderungen für diese Art der Beschränkung erfüllt, einschließlich in vielen Fällen einer Karenzentschädigung. Eine nicht ordnungsgemäß vereinbarte Klausel hält möglicherweise nicht stand.
Die fristlose Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis am Tag der Zustellung, ohne Kündigungsfrist, und ist nur aus eng gefassten gesetzlichen Gründen wirksam — wann sie genutzt werden kann und wann nicht, erklärt was die fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses bedeutet.
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